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Der ADFC Velbert

 

Der ADFC - was ist das eigentlich? Die Ortsgruppe Velbert des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) stellt sich vor.

 

Der ADFC - was ist das eigentlich?

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ist die (mit Abstand) größte Vereinigung von Radfahrerinnen und Radfahrern in Deutschland. Heute sind mehr als 200.000 Alltagsradler in diesem Verkehrsclub organisiert. Sie alle verfolgen das Ziel des ADFC: Sie wollen den allgemeinen Radverkehr, und alles was damit im Zusammenhang steht, fördern.

Der ADFC ist zunächst ein Verkehrsclub, kein Sportverein. Er befasst sich mit der Situation des Radverkehrs im Alltag. Alltag ist der tägliche Weg zur Arbeit. Alltag ist aber auch der Ausflug am Wochenende oder am Feierabend, natürlich mit dem Rad. Der ADFC veranstaltet deswegen auch immer interessante und gut nachgefragte Radtouren die von eigens ausgebildeten und geprüften Tourenleitern geführt werden. Den ganzen Tag lang am Wochenende, zur Entspannung am Feierabend, natürlich etwas kürzer.

Nicht nur der Spaß an der Bewegung, auch die Freude an der Erkundung einer Region auf bisweilen kleinsten Wegen stehen dabei im MIttelpunkt. Die Nachfrage nimmt zu, zuletzt wurden Touren schon geteilt um die sichere Durchführung zu gewährleisten.

Aber auch für alles, was mit dem Radverkehr im Zusammenhang steht, ist der ADFC der richtige Ansprechpartner. Angefangen mit der persönlichen Sicherheit beim Radfahren, der richtigen Wartung des Alltagsrades bis hin zur Verkehrsplanung vor Ort und der kommunalen oder regionalen Verkehrspolitik ist für den ADFC ein Thema.

Für diese Themen hat der ADFC spezielle "Abteilungen" in denen für Jedermann abrufbar umfangreiches Fachwissen bereitgehalten wird welches durch Seminare allenthalben vertieft wird. Zunehmend wird dieses Fachwissen auch bei Planungsvorhaben von den kommunalen Verwaltungen abgerufen und die Mitglieder des ADFC nehmen diese Mitwirkung auch gerne wahr.

Der ADFC sorgt dafür, dass Langfingern das Leben etwas erschwert wird, indem Fahrräder codiert werden und diese Codierung, da sichtbar, das Risiko für den Dieb, erwischt zu werden, nicht unerheblich erhöht.

Der ADFC ist also auch eine Verbraucherschutzorganisation.

Der ADFC steht das ganze Jahr hindurch zur Verfügung. Was der ADFC selbst nicht leisten kann, z.B. Pannenschutz und Versicherungsschutz, das stellt er mit seinen Partnergesellschaften zur Verfügung.

Zuletzt ist die Ortsgruppe Velbert auch dazu übergegangen, Hilfe in diesen "Corona-Tagen" anzubieten: Bücher, die in der Stadtbücherei Velbert ausgeliehen werden, "liefert" der ADFC durch seine Velberter Mitglieder in Abstimmung mit der Stadtbücherei den Bestellern direkt ins Haus.

Der ADFC ist also eine Ganzjahresveranstaltung, im Sommer, im Winter und eben nicht nur bei Sonnenschein. Radfahren im Alltag mit allen Nuancen also.

Hat der ADFC gar keine Sorgen?

Doch. Der ADFC ist sehr darum bemüht, das bisweilen eher zweifelhafte Verhalten mancher Radfahrer zu unterbinden. Jeder Verkehrsteilnehmer hat es schon erlebt: das katastrophale und meist auch gefährliche Verhalten mancher Radfahrer.

Rote Ampeln oder sonstige Ge- oder Verbote interessieren diese "Rowdies" nicht.

Nicht wenige vermitteln den Eindruck, dass Verkehrsregeln für alle gelten müssen, bei ihnen selbst aber vollkommen bedeutungslos sind.

Um recht verstanden zu werden: Jedem Verkehrsteilnehmer unterlaufen Fehler. Aber der ADFC steht unverrückbar auf dem Standpunkt, dass der Radfahrer nur dann ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer und als solcher akzeptiert wird, wenn er sich wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch bestmöglich an die Verkehrsregeln hält.

Radfahrer sollten auch immer ganz bewusst die Haltung zeigen, dass sie ohnehin die Verkehrsteilnehmer mit der größten Freiheit sind. Und meist sind sie auf den üblichen Strecken auch die Schnellsten und vor dem Autofahrer am Ziel. Da kommt auch kein Rennwagen mit. Deswegen sollte die Zeit sein, Rücksicht zu nehmen und sich im Verkehr richtig zu verhalten.

Hat der ADFC selbst Wünsche?

Ja. Die an die aktiven Mitglieder herangetragenen Fragen nehmen zu. Kommunalpolitiker möchten die Mitwirkung des ADFC bei Projekten.

Deswegen wünscht der ADFC sich mehr aktive Mitglieder. Wer Interesse finden könnte, der sollte ich an Bernd Zielke wenden.

 


https://velbert.adfc.de/pressemitteilung/der-adfc

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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